Donnerstag, 3. Juni 2010

Kochen ist lustig!

Na, wer sagt's denn: Kochen kann irrsinnig lustig sein. Leider mache ich es viel zu selten weil es
a. schwierig ist nur für sich selbst zu kochen - meistens bekomme ich nur Jumbo-Portionen hin und
b. länger dauert, als Cornflakes (bzw. Müsli) in die Schüssel zu schütten und Milch dazuzuschütten.
Dennoch habe ich vor zwei Tagen das erste mal seit Langem wieder richtig gekocht, sprich mit Rezeptsuche*, "Groß"-Einkauf und eine Zeitinvestition von mindestens 30 Minuten.

Was ich dabei zusammen mit meiner WG-Mitbewohnerin festgestellt habe war, dass meine Paprika sehr glücklich war:



Gegessen wurde sie allerdings trotzdem...

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* Schupfnudeln mit Gemüse und Mozarella - statt Hähnchen habe ich allerdings durch Käse ersetzt, weil ich Vegetarierin bin ;)


Unverstanden

Zu hohe Erwartungen an den Partner? Vielleicht zu verschiedene Erwartungen?
Ich habe gerade das Gefühl, als würde ich bald explodieren. Das Gefühl, als würde man geben und geben aber nichts zurückbekommen. Ich möchte mit ihm darüber sprechen, aber wann? Wie? Sicherlich nicht per Telefon. Und wann wir uns das nächste mal Treffen steht in den Sternen, da es vor diesem Wochenende bisher nicht geklappt hat und nicht klappen wird, ich am Wochenende nicht hier bin und er die ganze nächste Woche den Bewerbungstest für seine Uni hat.
Danach mit ihm darüber reden!? Wenn schon längst alles vorbei ist?
Meine Wut und Enttäuschung ist jetzt und hier, ich möchte sie nicht mit ins Wochenende nehmen, weil ich da all meine Energie für mich selbst brauche.

Ja, wahrscheinlih sind wir Frauen einfach "viel zu kompliziert" und "viel zu anspruchsvoll".

Was auch immer -.-
(siehe Blogeintrag darüber, um bessere Laune zu bekommen)


Mittwoch, 19. Mai 2010

Mein Ohrwurm



Sonne

Der Morgen graut, ich bin schon wach
Ich lieg im Bett und denke nach
Mein Herz ist voll, doch jemand fehlt
Ich hät' dir gern noch so viel erzählt

Traurig sein hat keinen Sinn
Die Sonne scheint auch weiterhin
Das ist ja grad' die Schweinerei
Die Sonne scheint, als wäre nichts dabei

Es wird schon hell, ich fühl mich leer (Alles ist anders als bisher)
Ich wünsche mir, dass es nicht so wär' (Alles ist anders als bisher)
Du stehst nie mehr vor meiner Tür (Alles ist anders als bisher)
Die Sonne scheint, ich hasse sie dafür

Traurig sein hat keinen Sinn
Die Sonne scheint auch weiterhin
Das macht den Schmerz ja so brutal
Die Sonne scheint, als wär' es ihr egal

Und ob man schwitz und ob man friert
Und ob man den Verstand verliert
Ob man allein im Dreck krepiert
Die Sonne scheint, als wäre nichts passiert

Es ist nicht wie im Film, da stirbt der Held zum Schluss
Damit man nicht zu lange ohne ihn auskommen muss
Es ist nicht wie im Film, man kann nicht einfach gehn'
man kann auch nicht zurückspul'n, um das Ende nicht zu sehn

Traurig sein hat keinen Sinn
Die Sonne scheint auch weiterhin
Das ist ja grad die Schweinerei
Die Sonne scheint, als wäre nichts dabei

Ich weiß nicht was die Zukunft bringt
Und auch wenn das jetzt kitschig klingt
Ich hab heut' Nacht um dich geweint
Ich wünsch dir, dass die Sonne für dich scheint

Dienstag, 11. Mai 2010

Orangensau!?

Im Supermarkt mit meinem Bruder.
Für nur 4,99€ bekommt man die Orangensau.
Entfernter verwandter der Senfsau?
Man weiß es nicht.
Obwohl ich schon sagen muss: beim Wort Orangensau hätte ich mir ein bisschen was anderes vorgestellt.

Krank „feiern“

Achtung, folgender Text schildert ein vergangenes Erlebnis, welches ich niedergeschrieben hatte, zur Zeit des Geschehnisses aber nicht veröffentlicht werden durfte.

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Es ist schon kurios. Ich fühle mich beschissen, obwohl ich meine Magen-Darm-Grippe nur vorgetäuscht habe. (Ein Hoch auf mein schauspielerisches Talent – vielleicht sollte ich eine Karriere als Schauspielerin doch noch in Erwägung ziehen?)
Zuerst nur zwei Tage krank geschrieben. Dann sogar ca. 1 Stunde auf der Arbeit gewesen, aber ich war wohl echt noch nicht fit genug. Darum: nochmal zu Arzt gegangen.
So kam folgender Dialog zustande:
Arzt: „Was kann ich für Sie tun? Außer eine Portion Gesundheit?“
Ich: „Ja, eine Portion Gesundheit wäre super.“
Arzt: „Da gibt’s nen ganz einfachen Trick!“
Ich: „..?!“
Arzt: „Dreimal in der Woche eine Orgie. Hält gesund und bringt den Kreislauf in Schwung.“

Ja, mein Arzt ist auch kurios. Aber sympathisch.

Was ich aber noch interessanter fand war folgendes: Ich erzählte dem Arzt, dass ich noch immer Bauchschmerzen habe, worauf er mich abtastete. Zuerst im Magenbereich: Ich zucke zusammen (hat wirklich wehgetan). Und dann am Rücken: Ich zucke wieder zusammen.

Mein Arzt: „Das war aber der Nierenbereich!“
Ich: „Ja ich weiß“ und schaue etwas wehleidig. „Ich hatte ja letztes Jahr eine Nierenentzündung.“
Er schaut mich an - „Dann machen wir lieber noch eine Urinprobe“

[In Becher pinkeln hat mir noch nie Spaß gemacht. Aber langsam habe ich mich dran gewöhnt. Nach 6 Blasenentzündungen innerhalb von 8 Monaten]

„Mit Ihren Nieren ist alles in Ordnung. Aber man sieht, dass sie in letzter Zeit nicht viel gegessen haben. In Ihrem Urin sind Abbaustoffe drin, die darauf hindeuten.“
Ich, etwas erstaunt: „Das erkennt man da drin?!“
„Ja, klar. Wenn ich nicht wüsste und wenn sie mir nicht erzählt hätten, dass Sie in den letzten Tagen wegen der Magen-Darm-Infektion nicht viel gegessen haben, müsste ich mir Gedanken machen, ob Sie magersüchtig sind.“


...wie gut, dass ich Magen-Darm-Grippe habe!? ..NICHT

Mittwoch, 28. April 2010

Was mich beschäftigt

Der Tod. Ich gehe gerade von der Straßenbahnhaltestelle nachhause. Ich höre das Hauptthema vom Film "Rquiem for a Dream" über den MP3Player von meinem Handy. Auf der Hälfte des Weges mache ich mir eine Zigarette an und rauche. Da sie bis zu meiner Wohnung noch nicht aufgeraucht ist, lehne ich mich an die Wand neben der Eingangstür. Das Lied ist nun schon längst vorbei, doch in meinem Kopf höre ich Melodie weiter. Es ist schön. Und traurig. „Soll ich mich jetzt umbringen? Aus dem Fenster springen, sobald ich in meinem Zimmer im vierten Stock angelangt bin? … Wer würde als erstes - und wann - davon erfahren? Wahrscheinlich würde mein Freund sauer sein, weil ich mich heute nicht mehr bei ihm gemeldet habe. Und auch morgen nicht. Und morgen wollten wir uns ja eigentlich treffen. Würde mein Bruder als erster davon erfahren? Am Sonntag, wenn er versucht mich zu erreichen und er sich dann Sorgen machen würde? Hm, ich sollte mein Handy an das Ladekabel anschließen, sodass der Akku währenddessen nicht leer wird. Gut möglich, dass, nachdem eine meiner Mitbewohnerinnen meinen Selbstmord bemerkt hat, mein Handy nach der Nummer von meinem Bruder und von meinem Freund durchsucht. Wen würde sie zuerst anrufen? …“
Die Zigarette ist zu Ende geraucht. Ich schnippe sie weg und hole meinen Schlüssel aus der Manteltasche. „Wenn niemand in der Wohnung ist, dann bringe ich mich jetzt um.“
Ich fange an, die vier Stockwerke zu erklimmen. „Zweites Stockwerk. Zweieinhalb.“ Mein Herz pocht in meiner Brust. Immer schneller, immer heftiger gegen meinen Brustkorb. „Dreieinhalb. Noch die letzten Stufen. Viertes Stockwerk“. Ich bin angelangt. Behutsam stecke ich den Schlüssel in das Türschloss meiner Wohnung und drehe langsam den Schlüssel nach links - „Ist jemand da...?!“ - klack, die Tür springt auf. Sie war nicht zugesperrt. Also ist jemand in der Wohnung.Ich atme auf. „Heute also doch nicht. Es ist jemand hier – das möchtest du deinen Mitbewohnerinnen nicht antun!“.

Heute war der erste Tag seit eineinhalb Wochen, dass ich (wieder) intensiv an Selbstmord gedacht habe. Welcome back to reality. Seit meinem Schauspiel-Workshop-Wochenende vor eineinhalb Wochen hatte ich nicht mehr ernsthaft über Selbstmord nachgedacht – bis heute. Das ist ein Fortschritt. Normalerweise denke ich täglich daran. Ist das normal? Ich weiß es nicht. Nun, ich muss damit leben, schätze ich.

Jeder muss mit seinen Mängeln leben.

Oder eben nicht.....

[Requiem for a Dream]

Mittwoch, 24. Februar 2010

Manchmal geht es auch einfach

Er: "Wärst du gerne mit mir zusammen?"
Sie: "Ja"
Er: "Wirklich?"
Sie: "Ja. Wärst du auch gerne mit mir zusammen?"
Er: "..Na ja.. Ich.. kann mir eine Beziehung mit dir noch nicht richtig vorstellen. Wir kennen uns jetzt zwar schon sehr lange. Und ich habe dich lieb. Aber ich glaube ich bin noch nicht bereit für eine Beziehung."

Ja, manchmal braucht man für eine Beziehung etwas Zeit. Schlimm wird es, wenn der eine Part es nicht mehr aushält, die Beziehung (Die Graustufe - nicht Single, aber auch in keiner Partnerschaft) so weiterzuführen, der andere aber noch nicht für eine Partnerschaft bereit ist. Was macht man da? Weiter warten? Die Beziehung lieber beenden? Es "ein andermal" versuchen!?

Die Wahrheit am 24.02. lief allerdings wie folgt ab:
Ich: "Sag mal..."
Er: "Ja..?"
Ich: "Wärst du gerne mit mir zusammen?"
Er: "Ja! Wärst du auch gerne mit mir zusammen?"
Ich: "Ja!"
Er: "Ehrlich?"
Ich nicke.
Er: "Solln wir..!?"
Ich strahle.
Er: "Ich meine das ernst. Magst du meine Freundin sein?"
Ja klar will ich! Ich will, ich will, ichwillichwillichwill!

Manchmal kann das Leben simpel und unkompliziert sein.

Welt, du bist unglaublich schön!

Sonntag, 14. Februar 2010

Von der Liebe und rosa Wölkchen


Es ist schon lustig, was das Gehirn einem vorgaukeln kann.
Im Grunde genommen wissen wir nicht einmal was "Realität" ist. Gibt es eine "Realität"? Was ist "real"? Gefühle sind es nicht. Es sind Botenstoffe, die auf Kommando unseres Gehirns in unseren Körper eingeschleust werden. Je nachdem welche Stoffe an welche Synapsen gelangen, bekommen wir in einer gewissen Situation ein gutes oder ein schlechtes
Gefühl. Es ist also nichts anderes als ein Stoffwechsel.
Stoffwechsel betreibe ich übrigens auch täglich. Einmal in der Früh - von Pyjama zu Tageskleidung - und einmal am Abend, dann normalerweise in umgekehrter Reihenfolge.
Meatabolismus Metabolismus betreibe ich natürlich auch, dies jedoch nicht bewusst. Es wird mir nur immer wieder bewusst, wenn ich auf der Toilette sitze und mich über die Zeitverschwendung ärgere. Wenn es nach mir ginge, müsste ich weder essen, noch pinkeln noch kacken*. Trinken ja, das tut gut. Schlafen auch. Aber alles andere würde ich streichen, wenn ich könnte.
Dies allerdings nur nebenbei. Ich wollte nämlich über die Liebe sprechen, die nichts anderes als ein
Gefühl ist, sprich Reaktion unseres Körpers auf einen gewissen Stoff bzw. Glückshormon (oder mehrere?) und somit nicht real. Für mich jedenfalls.

Irgendwie traurig ernüchternd.



* Was auch lustig ist: OpenOffice kennt die Wörter pinkeln und kacken nicht. Vielleicht widme ich diesem Programm demnächst einen eigenen Post.