Sonntag, 14. Februar 2010

Von der Liebe und rosa Wölkchen


Es ist schon lustig, was das Gehirn einem vorgaukeln kann.
Im Grunde genommen wissen wir nicht einmal was "Realität" ist. Gibt es eine "Realität"? Was ist "real"? Gefühle sind es nicht. Es sind Botenstoffe, die auf Kommando unseres Gehirns in unseren Körper eingeschleust werden. Je nachdem welche Stoffe an welche Synapsen gelangen, bekommen wir in einer gewissen Situation ein gutes oder ein schlechtes
Gefühl. Es ist also nichts anderes als ein Stoffwechsel.
Stoffwechsel betreibe ich übrigens auch täglich. Einmal in der Früh - von Pyjama zu Tageskleidung - und einmal am Abend, dann normalerweise in umgekehrter Reihenfolge.
Meatabolismus Metabolismus betreibe ich natürlich auch, dies jedoch nicht bewusst. Es wird mir nur immer wieder bewusst, wenn ich auf der Toilette sitze und mich über die Zeitverschwendung ärgere. Wenn es nach mir ginge, müsste ich weder essen, noch pinkeln noch kacken*. Trinken ja, das tut gut. Schlafen auch. Aber alles andere würde ich streichen, wenn ich könnte.
Dies allerdings nur nebenbei. Ich wollte nämlich über die Liebe sprechen, die nichts anderes als ein
Gefühl ist, sprich Reaktion unseres Körpers auf einen gewissen Stoff bzw. Glückshormon (oder mehrere?) und somit nicht real. Für mich jedenfalls.

Irgendwie traurig ernüchternd.



* Was auch lustig ist: OpenOffice kennt die Wörter pinkeln und kacken nicht. Vielleicht widme ich diesem Programm demnächst einen eigenen Post.

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